Ebschseite

7. April 2011   

Die Abteilung Ebschseite vor 1965 dem Hinterwald des Binger Stadtwaldes zugeteilt und umfasste die Abteilungsnummern 5-7 (Erckmann 1930: 39).

Nach der Neueinteilung des Stadtwaldes 1965 erhielt die Abteilung allerdings die Abteilungsnummern 16-21 (Müller 1986: 88).

Die Abteilung gehörte zum Forstrevier Lauschhütte – heute Jägerhaus-Lauschhütte (Erckmann 1930: 366).

Bedeutung des Namens:

Der Name „Ebschseite“ bedeutet soviel wie „die abgewandte Seite“ – vom Mittelhochdeutschen „ebech“ (Müller 1986: 247). Laut Erckmann trägt die Abteilung diesen Namen, da sie von Bingen aus gesehen nach Nieder- und Oberheimbach exponiert ist, also auf der „verkehrten Seite“ liegt (Erckmann 1930: 40).

Quellen:

Erckmann, G. (1930): Der Binger Wald. Bingen
Müller, H. (1986): Der Binger Wald. Bingen

Überarbeitungen:

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